



Es ist Zeit für Live-Fußball
KE NAKO – es ist Zeit. Und zwar für Live-Fußball! Eeeendlich! Meine Erwartungen vor dem Spiel waren riesig, denn es hieß Portugal gegen Brasilien, die Sonne strahlte und das Moses-Mabhiba-Stadion in Durban macht einem schon von außen Lust auf Fußball.
Drinnen angekommen, wurde ich von einem der vielen, super freundlichen Volunteers zu meinem Platz geführt und dann war es um mich geschehen. Ich verliebte mich in das Stadion – es ist das schönste, das ich je gesehen habe! Worin der ganz besondere Charme liegt, den das Stadion versprüht, weiß ich nicht. Aber vermutlich an seiner Schönheit und am Namensgeber? Denn "Mabhida" ist der Spitzname von Nelson Mandela.
Leider folgte mit dem Anpfiff der enttäuschendste Part am ganzen Geschehen, denn weder Portugal noch Brasilien präsentierten sich so, wie es sich die über 61.000 Zuschauer verdient gehabt hätten. Die Fans gaben alles, sorgten für eine Laola-Welle nach der anderen und die Brasilianer machten einem mit Trommeln, Schellenkranz, Tänzen und Saxophon-Klängen Lust auf die nächste WM. Unbeeindruckt davon spielten Lucio & Co ihren (laaaaaangweiligen – siehe das kleine schlafende Mädchen...) Stiefel runter.
Spannender wurde es dann nach dem Abpfiff, denn das Transportsystem ist nicht so ganz ausgereift, um Tausende Fußball-Fans dahin zu befördern, wo diese hin mochten. Das fehlende System machten die Afrikaner aber mit ihrer steten Freundlichkeit und großen Hilfsbereitschaft wett und darum bin ich mir sicher, alle kamen irgendwie nach Hause.
Morgen geht’s für mich mit dem Flugzeug nach Johannesburg, um dort am 27. Juni das Achtelfinale zwischen Argentinien und Mexiko in der Soccer City zu sehen. Viva Mexicooo!!!
Sabine Bauknecht